FAQ
Häufige Fragen
zu .expert.
Antworten auf die Fragen, die uns technische Leiter, IT-Verantwortliche und Instandhaltungsleiter am häufigsten stellen, wenn sie industrielle Smart Glasses und On-Premise-KI bewerten.
01 — Abschnitt
Industrielle Smart Glasses
Hardware, Ergonomie und Einsatz der .expert Smart Glasses an den Anlagen.
Es sind tragbare Geräte mit Kamera, Mikrofonen, Audio und HUD-Display für den Einsatz an Anlagen. Der Techniker arbeitet freihändig, während ein Remote-Experte genau sieht, was er sieht, und Anweisungen, Schaltpläne und Markierungen in Echtzeit einblendet.
Ja, .expert arbeitet mit Smart Glasses, die für die Industrie entwickelt wurden. Stoß-, Staub- und Flüssigkeitsbeständigkeit sowie ATEX-Zertifizierung für explosionsgefährdete Bereiche hängen vom gewählten Modell ab. Das Modell wird je nach Szenario ausgewählt: Werkstatt, Anlageninstandhaltung, Bahnumgebung, Gebäude oder Umweltanlagen.
Die Akkulaufzeit hängt vom gewählten Modell ab. Für lange Schichten lassen sich externe oder wechselbare Akkus einsetzen, ohne die Sitzung zu unterbrechen (Hot-Swap), ebenfalls je nach gewähltem Modell.
Ja, sie werden freihändig genutzt. Die Kompatibilität mit Helmen, Gehörschutz, Masken und Korrekturbrillen hängt vom gewählten Modell ab. Die Bedienung erfolgt per Sprachbefehl und physischen Tasten, ohne Touchscreen.
02 — Abschnitt
On-Premise-KI und Plattform
Wie unsere industrielle KI funktioniert, wo die Modelle laufen und wie sie mit Unternehmensdokumenten umgeht.
Es bedeutet, dass die Sprachmodelle (LLMs), die Vektordatenbank und die RAG-Pipeline auf physischen oder virtuellen Servern im Netzwerk des Kunden installiert und betrieben werden. Dokumente, Gespräche und Bilder bleiben innerhalb des Unternehmens.
Wir setzen vor allem Open-Weights-Modelle ein (zum Beispiel aus den Familien Llama, Mistral und Qwen), die On-Premise laufen und per RAG mit den Dokumenten des Kunden verbunden sind. Auf Wunsch prüfen wir auch proprietäre LLMs, sofern sie lokal betrieben werden können.
Die Antworten stützen sich über eine RAG-Pipeline (Retrieval-Augmented Generation) auf die Unternehmensdokumente: Jede Antwort nennt die Quelle (Handbuch, Datenblatt, Verfahren), und das LLM ist so konfiguriert, dass es „Ich weiß es nicht“ antwortet, wenn der Kontext nicht ausreicht. Ohne Quelle keine Antwort.
Das hängt von der Zahl der Nutzer, der Dokumentenmenge und der Last ab: In der Regel sind ein oder mehrere Server mit Enterprise-GPUs nötig. Für größere Organisationen werden redundante Infrastrukturen aufgebaut. Die Dimensionierung wird nach einer ersten Analyse festgelegt.
Ja, über eine API-Integration mit ERP, MES und CMMS, die im Einzelfall geprüft wird. Die KI kann zum Beispiel Arbeitsaufträge und Stücklisten lesen und Einsatznotizen in den vorhandenen Systemen erfassen.
03 — Abschnitt
Sicherheit, Datenschutz und Compliance
Wie wir Daten, Modelle und Live-Sitzungen im industriellen Umfeld schützen.
Nein. Die gesamte Pipeline (LLM, Vektordatenbank, Inhaltsarchiv, Protokolle) läuft On-Premise: Modelle und Daten bleiben auf den Servern des Kunden. Live-Sitzungen zwischen Techniker und Remote-Experte können über das VPN oder dedizierte Netze des Kunden geführt werden.
Die Plattform ist darauf ausgelegt, Daten auf den Servern des Kunden zu verarbeiten. Datenschutzrollen und Vereinbarungen zur Auftragsverarbeitung werden mit jedem Kunden vertraglich festgelegt, ebenso die Information der gefilmten Mitarbeiter und die Werkzeuge zur Wahrung der Betroffenenrechte. Für Videoaufzeichnungen lassen sich Aufbewahrungsfristen konfigurieren.
Nur Nutzer, die über Rollen und Berechtigungen freigegeben sind. Aufzeichnungen sind optional und lassen sich pro Schicht oder Bereich deaktivieren; Regeln für Zugriffsprotokolle und Aufbewahrung werden im Projekt festgelegt.
Modelle und Daten bleiben auf den Servern des Kunden; Verschlüsselung, Zugriffsprotokolle und Compliance-Anforderungen (z. B. NIS2, ISO 27001) werden im Projekt gemeinsam mit der IT des Kunden festgelegt (zum Beispiel die Trennung von OT- und IT-Netz).
04 — Abschnitt
ROI, Kosten und Zeitrahmen
Wie der Nutzen bewertet wird, wie das Geschäftsmodell funktioniert und welche Kennzahlen wir verfolgen.
Der Nutzen hängt von vermiedenen Stillständen, eingesparten Anfahrten und schnellerer Einarbeitung ab: Wir schätzen ihn gemeinsam im Pilotprojekt ab.
Wir arbeiten mit einer Jahresgebühr, die Softwarelizenzen, Updates der KI-Modelle, technischen Support und Customer Success umfasst. Die Kosten hängen von der Zahl der Nutzer, Standorte und aktivierten Module ab. Die Hardware (Smart Glasses und Server) kann gekauft oder gemietet werden.
Mittlere Reparaturzeit (MTTR), Anzahl der remote gelösten Einsätze, eingesparte Schulungsstunden, Einarbeitungszeit neuer Mitarbeiter, Nutzung der Wissensdatenbank und Dokumentationsabdeckung der Anlage. Die KPIs werden gemeinsam festgelegt und in Dashboards bereitgestellt oder in BI-Tools exportiert.
Die Dauer wird gemeinsam nach Umfang festgelegt, in der Regel einige Wochen: Sammlung der Dokumente, begleiteter Einsatz in einem realen Szenario (zum Beispiel einer Anlage oder einem Instandhaltungsteam) und Bewertung der Ergebnisse mit dem Roll-out-Plan.
Ja. Wir organisieren eine Demo auf Basis Ihrer realen Prozesse, vor Ort oder remote: Einspielen eines Handbuchs, Live-Sitzung mit Smart Glasses, Fragen in natürlicher Sprache an die Wissensdatenbank.
Haben Sie weitere Fragen?
Schreiben Sie uns: Wir melden uns schnellstmöglich mit einer Einschätzung Ihres konkreten Szenarios.
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